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EIN-PERSONEN-STÜCK «GOETHE»

Eine Komödie zum Thema Bildung

«Alles, was uns begegnet, lässt Spuren zurück. Alles trägt unmerklich zu unserer Bildung bei.»
J.W. Goethe

Goethe

 


Als eines der meistgespielten Theaterstücke im deutschsprachigen Raum der 20er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts darf die Groteske «Goethe» von Alfred Polgar und Egon Friedell gelten.
Dieses wunderbar humorvolle Stück zeigt was gute Bildung eben nicht ist – zusammenhangloses Auswendig lernen...


Ein-Personen-Stück
Die verschiedenen Personen des Stückes spiele ich alle selber. Verschiedene Hüte sind die einzigen äusserlichen Unterscheidungsmerkmale der Figuren. Gestik, Stimm- und Sprachführung charakterisieren die verschiedenen Personen. Dies alles führt dazu, dass der groteske Charakter des Stückes noch unterstützt wird.

Für welchen Anlass?
Diese Produktion eignet sich hervorragend für Bildungsanlässe jeglicher Art.
Es kann aber auch für andere Veranstaltungen (Hochzeiten, Geburtstage usw.) ein Gewinn sein, da es äusserst komisch ist und ein Thema anspricht, dass alle kennen.

Infrastruktur
Ich brauche nur eine Bühne: Minimum 4 auf 2 Meter.
Eine vorhanden Tonanlage ist von Vorteil, kann aber auch von mir gestellt werden.

Dauer
Ca. 20 Minuten

Preis
Nach Absprache

Videozusammenschnitt
(«Wagenschein Tagung» 2008 an der Pädagogischen Hochschule in Liestal)

 

Inhalt
1. Bild (in Züst`s Studentenbude)
Der Germanistik Student Züst steht vor seinem Schlussexamen über Goethe. Verzweifelt versucht er hunderte von Daten auswendig zu lernen, weil er weiss, dass ihn Professor (Hinterhuber) dies an der morgigen Prüfung abfragen wird. Seine Freundin (Linerl) versucht ihm zu helfen: Umsonst: Züst ist verzweifelt und verflucht den grossen deutschen Dichter. Da erscheint – Goethe höchst persönlich.! Er fragt (mit ordentlichem Frankfurter Dialekt), was Züst den gegen ihn habe, dass dieser ihn dermassen verfluche. Züst fällt natürlich aus allen Wolken über diese übernatürliche Erscheinung. Erst nachdem er sich einigermassen gefangen hat, schilderst er Goethe seine missliche Situation. Daraufhin hat Goethe eine Idee: Er will sich in Züst verwandeln und für diesen die Prüfung absolvieren. Das wird ja wohl kein Problem sein....

2. Bild: (in Professor Hinterhubers Prüfungszimmer)
Gesagt getan: Der nächste Tag.
Goethe hat sich in Züst verwandelt und gibt sich als diesen aus. Mit dabei ist ein zweiter Student (Kohn), ein «Musterschüler» der alle Daten Goethes aus dem FF beherrscht.
Die Prüfung beginnt: Anfänglich kann Goethe noch mithalten, aber mit zunehmender Dauer wird er immer verzweifelter, weil ihn die ganze Datenfragerei völlig konfus macht. Er hat, glaubwürdiger Weise, doch keine Ahnung an welchem Datum er genau dieses oder jenes Werk geschrieben, wann er was gesagt hat etc. Er fällt also folgerichtig in hohem Bogen durch die Prüfung über sich selbst!!!
Nicht so der Musterschüler Kohn, der im Flussfinale des Stückes Goethes Daten Seitenweise nur so runterrattert, dass Goethe selbst nur noch in einen Lachanfall verfallen kann. Das Stück schliesst nach diesem sinnlosen Datenfurioso mit Professor Hinterhuber: «Sehen sie mein Herr, das ist Bildung»